Dr. phil. Wolf-Dieter Storl: Zauberkraft und Magie der Pflanzen

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Dr. phil.

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Beschreibung

Dr. phil. Wolf-Dieter Storl: Zauberkraft und Magie der Pflanzen


Dr. phil. Wolf-Dieter Storl spricht in diesem unterhaltsamen und informativen Vortrag über:

  • Jede Pflanze ist eine Heilpflanze und Zauberpflanze
  • Das drüsige Springkraut – Fluch oder Segen?
  • Die meisten Neophyten wachsen auf alten Industriegeländen – auf geschundener Erde
  • Die kanadische Goldrute – eines der besten Mittel für Nierenentzündungen und manch andere Beschwerde
  • Der Riesenbärenklau
  • Rituale – Techniken, um sich dem Pflanzenwesen, der Seele der Pflanze zu nähern
  • Die Ambrosie – das beifußblättrige Traubenkraut – Ursache für Heuschnupfen?
  • Die Pflanze ist "umseelt" – Geist und Seele sind nicht verkörpert
  • Der Schamane – Mittler zwischen unserer Welt und der Welt der mächtigen Pflanzen(welt)
  • Wir gehen durch die Sinne, nicht so sehr durch die Konstruktionen, die durch Wortmagie möglich ist, zu den Pflanzen
  • Echte Wahrnehmungen wie Devas, das kleine Volk, usw. vs. Esoteriker-Schwärmerei
  • Zauberpflanzen – psychedelische Pflanzen?
  • Pflanzenmeditation – der Weg durch die Sinne vs. indischer Meditation – das Göttliche im Inneren wahrnehmen
  • Die Tollkirsche – Belladonna – Gefangene der Tollkirsche – Wolfsverwandlungen und Werwölfe
  • Synchronizitäten – eines der Gesetze der Natur (vgl. Erscheinungszusammenhänge bei Rudolf Steiner)
  • Das Gänseblümchen – Fryar – Frau Holle
  • Die Brennnessel – Bestandteil des angelsächsischen Kräutersegens
  • Die schwarze Walnuss
  • Die Schafgarbe
  • Heilung der Seele durch Phytotherapie und die Bachblüten
  • Die Perversion der Wirkstoffbestimmung durch Veraschung und die vermeintlichen Wirkweisen der Pflanzen geschlossen aus diesem begrenzten Wissen

Über Dr. phil. Wolf-Dieter Storl:
Wolf-Dieter Storl, geboren am 1.10.1942 in Sachsen, ist Kulturanthropologe und Ethnobotaniker. Als Elfjähriger wanderte er 1954 mit seinen Eltern nach Amerikan (Ohio) aus, wo er die meiste Zeit in der Waldwildnis verbrachte. Nach Grundschule und High School wollte er sich den Pflanzen widmen, schrieb sich als Botanikstudent an der Ohio State University ein, wechselte aber, vom Laborbetrieb angeödet, bald zur Völkerkunde (Anthropology). Nach dem Abschluss wurde er Assistent, dann Vollzeitdozent für Soziologie und Anthropologie an der Kent State University (Ohio). 1974 promovierte er als Fullbright Scholar zum Doktor der Ethnologie (magna cum laude) in Bern, Schweiz. Es folgten Lehrstellen am Institute for International Studies (Wien), am Rogue College (Oregon), am Seminaire pour la Formation de Socio-Therapeutes (Genf), als Gastdozent an der Universität Bern, als Visiting Scholar an der Benares Hindu University, als Lehrbeauftragter am Sheridan College (Wyoming).

Es zog ihn immer wieder in ferne Länder, wo ihn besonders der Umgang der verschiedenen Kulturen mit der Natur interresierte. Die Reisen, sowie ethnographische und ethnobotanische Feldforschungen – in einer traditionellen Spiritistensiedlung in Ohio, in einer Camphill-Commune südlich von Genf, bei alteingesessenen Bauern im Emmental, bei Medizinmännern der Northern Cheyenne, bei Shiva Sadhus in Indien und Nepal – prägten sein Denken und fanden ihren Niederschlag in zahlreichen späteren Publikationen. Das erste deutschsprachige Buch, "Der Garten als Mikrokosmos" (als veränderte Neuauflage "Der Kosmos im Garten", AT-Verlag, 2001), eine "Blütenlese" seiner intensiven fünfjährigen Erfahrung als biodynamischer Gärtner, erschien 1984.

Gärtnern, aber noch mehr die wilde, ursprüngliche Natur, die Wildpflanzen und Tiere, waren immer schon eine Quelle der Inspiration für ihn und formten seine Lebensphilosophie. Von den Cheyenne und anderen traditionellen Völkern in Asien und Afrika, sowie von den Überlieferungen und Erzählungen europäischer Bauern und Kräuterkundigen, erfuhr er viel über das Wesen der Pflanzen, über ihre "spirituellen" Dimensionen. Pflanzen sind für ihn nicht nur botanische Gegenstände, sondern haben,durch ihre Wechselbeziehung mit den Menschen, auch eine kulturelle, sprachliche, heilkundliche und mythologische Identität. Die traditionelle Pflanzenheilkunde der indigenen europäischen Waldvölker, der Kelten, Germanen und Slawen sowie des frühchristlichen Mittelalters, sind gegenwärtig sein Hauptinteressensgebiete. Diese Forschungen machen den Inhalt des Großteils seiner Bücher aus. Später kommen dann noch eher autobiographische Bücher hinzu, etwa, "Ich bin ein Teil des Waldes" (Kosmos 2005). Seit 1988 lebt er mit seiner Familie im Allgäu, streift durch die Wälder, gärtnert, schreibt Bücher und bietet einige Seminare an.

Lieferung: Video-DVD; Spieldauer: ca. 2 Std. 10 Min., davon ca. 90 Min. Vortrag, ca. 40 Min. Fragen und Antworten; Format: 16:9; produziert mit 1 Kamera
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Vorschau:

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Zusätzliche Information

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