Dr. phil. Claudia Müller-Ebeling, Dr. phil. Christian Rätsch: Was können wir vom Schamanismus lernen

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Dr. phil. Claudia Müller-Ebeling, Dr. phil. Christian Rätsch: Was können wir vom Schamanismus lernen

"Den Schamanismus" gibt es gar nicht – jeder Schamane erzählt von seinen ganz persönlichen Erfahrungen, die er selbst gemacht hat.

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Beschreibung

Dr. phil. Claudia Müller-Ebeling, Dr. phil. Christian Rätsch: Was können wir vom Schamanismus lernen

"Den Schamanismus" gibt es gar nicht – jeder Schamane erzählt von seinen ganz persönlichen Erfahrungen, die er selbst gemacht hat.

Im ersten Teil stellt vor allem Dr. Christian Rätsch (aufgrund der Lichtverhältnisse mit reinen Abbildungen der verwendeten Dias) die Schamanen vor, von denen er gelernt hat, so unter anderem den letzen echten lebenden Maya-Schamanen. Alle anderen Maya-Völker sind erobert und missioniert worden.

Von ihm zeigt er z.B. eine durch die Götter verursachte Form der Wahrsagerei, Prophezeihung bzw. Devination. Mit den Prophezeihungen der Maya und dem Ende des Maya-Kalenders am 21.12.2012 wird nach Dr. Rätsch ein unglaubliches Schindluder getrieben.

Bei den Schamanen gibt es immer Rituale im Umgang mit Heilpflanzen, die damit zu tun haben, dass den Pflanzen mit der passenden Demut begegnet wird.

Eine der Irrmeinungen der Esoterik-Szene – "Das Volk der Inka" – zerstört Dr. Rätsch mit seinem fundierten Wissen. Er berichtet von der korrekten Anwendung des Koka. Auch die Droge des Ayahuasca spielt bei einer bestimmten Gruppe von Schamanen eine wichtige Rolle.

Die beiden Referenten berichten über schamanische Trance, Tabak, Hanf, Beifuß und Eisenkraut, die Zusammenarbeit der nepalesischen Schamanen im Gegensatz zu der oft konkurrenzorientierten Haltung der amerikanischen Schamanen, dem wahren Einsatz der Trommeln im Schamanismus, der Transferierung von schamanischem Wissen, dem symbolischen Einbetten des Patienten in ein Yantra, der Verwandlung des Schamanen in sein schamanisches Werkzeug zur Vernichtung der Dämonen, von einem Tieropfer.

Was können wir hier und heute in unserer westlichen Kultur von den Schamanen lernen? Dazu leitet Dr. Müller-Ebeling im zweiten Teil des Vortrags über.

Hier wird das Weltbild der Schamanen beschrieben, wie es sich von unserem Weltbild unterscheidet, und wie dies zu einer Entspannung für uns führen kann. Themen dieses Teiles sind: Töten der Dämonen? Polarität. Der Schamane: Lichtarbeiter oder Schattenarbeiter? Reisen in die Unterwelt. Sich mit den Ahnen zu versöhnen und die Unterstützung durch die Ahnen. Der Umgang mit sexuellem Mißbrauch. Das Erleben in Bewusstseinsräumen, die durch bewusstseinserweiternde Drogen wie Ayahuasca erreicht werden. Schamanische Trance. Tieropfer. Das Fehlen von Hierarchien zwischen Mensch, Tier, Pflanze und Mineralreich. Das Eingebunden-Sein in die Natur versus Depression. Echte und falsche Schamanen. Wie echte schamanische Rituale ablaufen. Gleichberechtigung in Gesellschaften, in denen Schamanen leben.

Über Dr. phil. Claudia Müller-Ebeling:
Jahrgang 1956, studierte Kunstgeschichte, Ethnologie, Indologie und Literaturwissenschaft in Freiburg, Hamburg, Paris und Florenz. Promovierte in Kunstgeschichte über visionäre Malerei im 19. Jahrhundert am Beispiel des französischen symbolistischen Malers Odilon Redon.

Studienreisen zur Erforschung des Heilpflanzenwissens und Gebrauchs auf Guadeloupe (Karibik) und auf den Seychellen. Langjährige Erforschung des Schamanismus in Nepal mit vergleichenden Studien in Korea, im Amazonasgebiet von Peru und in Kolumbien.

Tätigkeiten:

  • Kunsthistorikerin beim Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe zur Bestandsaufnahme des Jugendstilkatalogs.
  • Pressereferentin bei Greenpeace Hamburg.
  • Kulturreferentin der Wohnungsgenossenschaft Gartenstadt Hamburg eG mit Recherchen zur oral history beauftragt, die in zwei Buch-Publikationen und einem Film über Berne Damals resultierten.
  • Chefredakteurin von DAO, einem (inzwischen eingestellten) Magazin für fernöstliche Lebenskünste.
  • Freiberuflich tätig für die Hamburger Kunsthalle. Lektorate und Übersetzungen aus dem Englischen für diverse Verlage (u. a. Diederichs und AT).
  • Lehrtätigkeiten als Ethnologin beim gemeinnützigen Verein Ethnomed ®und im Hamburger Institut für Völkerkunde.
  • Beiratsmitglied "Europäisches Collegium für Bewußtseinsstudien" (ECBS/ ECSC)
  • Gründungsmitglied (mit Hans van den Hurk und Arno Adelaars) der Kongressorganisation "Psychoactivity" mit Sitz in Amsterdam.
  • Referentin von Kongressen in Deutschland, in der Schweiz, in den USA, in Mexiko, Frankreich und Australien.

Autorin diverser Artikel und Bücher zu kulturhistorischen, fernöstlichen und ethnologischen Themen (siehe Veröffentlichungen).

Lebt als freischaffende Wissenschaftlerin, Referentin (im In- und Ausland), Autorin und Übersetzerin in Hamburg.

 

Über Dr. phil. Christian Rätsch:

Geb. 1957, studierte in Hamburg Altamerikanistik, Ethnologie und Volkskunde und promovierte – finanziert vom DAAD (Deutscher Akademischer Auslandsdienst) – zum Erlernen von Zaubersprüchen bei den Lakandonen. Er erlernte die Mayasprache der in Chiapas, Mexiko, lebenden Lakandonenindianer, bei denen er insgesamt drei Jahre lebte.

Seit zwanzig Jahren erforscht Rätsch in aller Welt schamanische Kulturen und deren ethnopharmakologischen, ethnomedizinischen und rituellen Gebrauch von Pflanzen.

Während seiner Anstellung beim Hamburger Mineralienzentrum maßgeblich beteiligt bei der Einrichtung eines Museums für Ammoniten in Japan. Ausrichtung diverser Ausstellungen zum kulturellen Gebrauch von Muscheln, Schnecken und Fossilien in Deutschland. Ex-Beiratsmitglied des Europäischen Collegiums für Bewußtseinsstudien (ECBS); Ex-Präsident der Arbeitsgemeinschaft für Ethnomedizin (ARGEM). Befristete Tätigkeit als Lehrbeauftragter der Universität Bremen.

International gefragter Referent. Wissenschaftlicher Leiter von Expeditionen zur Erforschung indigener Heiltraditionen (u. a. von GEO und "Bild der Wissenschaften") und Experte staatlicher Institutionen zur Drogenberatung. Herausgeber des "Jahrbuches der Ethnomedizin".

Autor unzähliger in viele Sprachen übersetzter Bücher. Darunter: "Indianische Heilkräuter", "Heilkräuter der Antike", "Pflanzen der Liebe", zwei Bände zur "Schamanenpflanze Tabak", sowie des in acht Auflagen erschienenen und jüngst ins Englische übersetzten Standardwerkes "Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen".

Ko-Autor von "Hexenmedizin", "Schamanismus und Tantra in Nepal" und "Lexikon der Liebesmittel".

Lebt als freischaffender Ethnopharmakologe, Referent und Autor in Hamburg.

Mehr Infos über den Veranstalter: www.natura-naturans.de

 

Lieferung: Video-DVD; Spieldauer: ca. 2 Std. 10 Min., produziert mit 2 Kameras; Format: 16:9
 
 
Vorschau:

1/5: Dr. phil. Claudia Müller-Ebeling, Dr. phil. C. Rätsch: Was können wir vom Schamanismus lernen

Den kompletten Vortrag erhalten Sie zum Streaming hier über Vimeo (Anmeldung und Zahlung bei Vimeo erforderlich) jetzt ansehen: https://vimeo.com/201888655
[TAB:Hinweis]

Im ersten Teil zeigen die Referenten Dias, in dieser Zeit waren die Lichtverhältnisse so, dass sie selbst nicht erkennbar sind.

Zusätzliche Information

Gewicht 0.1 kg