Dr. med. Kalyani Chopra: Burnout/psycho-vegetatives Erschöpfungssyndrom aus ayurvedischer Sicht

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Dr. med. Kalyani Chopra: Burnout/psycho-vegetatives Erschöpfungssyndrom aus ayurvedischer Sicht

Es gibt keine klare, einheitliche Definition. Der Begriff Burnout bezieht sich nach wie vor zumeist auf Menschen in helfenden, heilenden Berufen, wird aber inzwischen immer weiter gefasst.

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Beschreibung

Dr. med. Kalyani Chopra: Burnout/psycho-vegetatives Erschöpfungssyndrom aus ayurvedischer Sicht

Es gibt keine klare, einheitliche Definition. Der Begriff Burnout bezieht sich nach wie vor zumeist auf Menschen in helfenden, heilenden Berufen, wird aber inzwischen immer weiter gefasst.

Eine mögliche Definition: Zustand deutlicher körperlicher, psychischer und emotionaler Erschöpfung, der lang anhaltend ist und nicht auf eine kurzfristige Belastung zurückzuführen ist mit reduzierter Leistungsfähigkeit.

Durch Feudenberger und Maslach wurde das Burnout-Syndrom als Reaktion auf chronische Stressoren im Beruf beschrieben und in drei Dimensionen eingeteilt:

  • eine überwältigende Erschöpfung durch fehlende emotionale und physische Ressourcen als persönlicher Aspekt (emotionale Erschöpfung).
  • Gefühle des Zynismus und der Distanziertheit von der beruflichen Aufgabe als zwischen menschlicher Aspekt (Depersonalisierung).
  • Gefühl der Wirkungslosigkeit und verminderten Leistungsfähigkeit als Aspekt der Selbst-Bewertung (Erleben von Misserfolg).
  • Ayurvedische Betrachtungsweise vom Burnout-Syndrom

    In der schulmedizinischen Diagnose und Therapie vom Burnout-Syndrom stehen interessanterweise psycho-soziale Aspekte im Vordergrund. Im Ayurveda lassen sich Psyche und Körper nicht trennen, aber es gibt Faktoren, welche hauptsächlich zu mentalen Störungen führen:

    Samprapti (Entstehung) von psycho-sozialen Störungen:

    • – unzuträglicher Kontakt der Sinnesorgane
    • + atiyoga: zu stark
    • + hinayoga: zu wenig
    • + mithyayoga: falscher Gebrauch
    • – falsche Lebensführung
    • – falsche Handlungen (karma)

    Die Reaktion auf diese Auslöser ist sowohl abhängig von der Deha Prakrti (körperlichen Konstitution, abhängig von Vāta, Pitta und Kapha) als auch der Manasa Prakrti (mentalen Konstitution, abhängig von Sattva, Rajas und Tamas).

    Ayurvedische Therapie

    Svasthavrtta

    Ayurvedische Lebensregeln zur Erhaltung der Gesundheit

    • Dinacarya (Tagesroutine)
    • Ritucarya (Verhalten entsprechend der Jahreszeiten)
    • Sadvrtta (allgemeine ethische Grundsätze)

    Diese Lebensregeln gelten übergreifend für alle drei Doshas und sorgen hauptsächlich für eine geistig-psychische Gesunderhaltung. In der Tagesroutine und Jahreszeitenroutine sollte die Lebensführung an die jeweils vorherrschenden Doshas angepasst werden. Dies erfordert eine gewisse Disziplin und dient der Vorbeugung von Krankheiten auf körperlicher und psychischer Ebene. Die allgemeinen ethischen Grundsätze sorgen für eine Psycho-Hygiene und dienen der mentalen Gesundheit und Stabilität. Sie sind nicht an eine Religion gebunden, beinhalten aber auch die Grundlagen der Zehn Gebote. Es geht hauptsächlich um Achtsamkeit mit sich selbst und allen anderen Lebewesen. Jede Handlung sollte achtsam und bewusst sein. So kann Krankheiten (psychisch und körperlich) vorgebeugt werden.

    Über Dr. med. Kalyani Chopra:

    Leitende Ärztin der Ayurveda-Abteilung an der Habichtswald-Klinik, Kassel. Langjährige Erfahrung als Ayurveda-Dozentin im In- und Ausland. Einer ihrer Spezialgebiete ist die westliche und ayurvedische Phythotherapie.

    Lieferung: Video-DVD; Spieldauer: ca. 55 Min.; Format: 16:9; produziert mit einer Kamera
    Vorschau:

    1/4: Dr. med. Kalyani Chopra: Burnout/psycho-vegetatives Erschöpfungssyndrom aus ayurvedischer Sicht

    Den kompletten Vortrag erhalten Sie zum Streaming hier über Vimeo (Anmeldung und Zahlung bei Vimeo erforderlich) jetzt ansehen: https://vimeo.com/182061918

    Zusätzliche Information

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