Symposium Gotteserfahrungen und Alltag

VON DER „GOTTESERFAHRUNG” HER – zur Gotteserfahrung” hin

Heute berichten viele Menschen von Begegnungen oder Erfahrungen mit dem "göttlichen Geheimnis" oder der "unsichtbaren Welt", von Erleuchtung oder All-einheit. Dabei spielen manchmal Visionen und Lichterscheinungen eine große Rolle, aber auch Engel, Nahtoderfahrungen, Heilungen, Innere Helfer, etc. In unserer Kultur haben wir kaum einen heilsamen Umgang mit solchen Erfahrungen gelernt. Nur Objektivierbares galt bisher als wissenschaftlich und damit als existent. Das ändert sich zur Zeit.
Wie kann man mit den gemachten Erfahrungen zum Wohle aller und im Sinne der Liebe umgehen? Wie lassen sich damit oder daraus Alltag und Miteinander gestalten? Wie kann man "echte" von "falschen" Gotteserfahrungen (Wahn- und Trugbildern) unterscheiden, falsche Abhängigkeiten vermeiden und Freiheit bewahren?
Von Gott selbst ist dabei seltener die Rede. Können wir diese Erfahrungen mit "ihm" bzw. mit dem christlichen Glauben in Verbindung bringen?
In der Mystik, der Erfahrungsebene des Glaubens, nähern sich die großen Religionen einander an. Lässt sich durch mystische Erfahrung ein Weg zum Frieden und zur Verständigung zwischen Kulturen und Religionen finden?
Gottesberührungen kann man nicht machen, sie sind ein Geschenk. Und dennoch kann man etwas dafür tun, sich dieser Ebene zu öffnen. Denn was man nicht kennt, kann man nicht einordnen, wenn es sich nähert. Was kann man fördern, was nicht? Auf welcher Ebene können Gott und Mensch einander berühren?
Viele Menschen heute suchen nach solchen Erfahrungen, nach Sinn. Sie ahnen, dass die eigene Wahrheit mit Gott, "dem göttlichen Geheimnis" zu tun haben könnte und darin Erfüllung liegt. "Erleuchtung", "Erlösung", die "Reise zur eigenen Mitte" sind Metaphern dafür. Was hilft da, den eigenen Weg zu finden, bzw. auf diesem zu bleiben, oder ihn überhaupt zu gehen?
Wenn Spiritualität mehr und mehr als menschliches Grundbedürfnis anerkannt und als besondere Form des Erkennens wissenschaftlich erforscht wird: Was bedeutet das für unser Weltbild, für unseren Glauben, für unser alltägliches Leben?

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