Symposium Zauberholz & Weltenbaum für traditionelle Heilweisen

Für unsere Vorfahren waren bestimmte Bäume und Sträucher noch Wohnorte der Götter und späterhin Sitz der Hausgeister. Seit unzähligen Jahrhunderten dienen markante Bäume als Versammlungsorte oder Mittelpunkt der Gemeinschaft. Bäume bedeuten für die Menschheit jedoch viel mehr: Sie sind die grünen Lungen unserer Erde und sie begleiten uns von der Wiege bis zum Sarg. Wir wohnen mit, auf und in ihnen, ihr Holz spendet uns Lebenswärme und ihre Früchte dienen uns als Nahrung. Darüber hinaus liefern Harze, Hölzer, Rinden oder Sprossen zahlreiche Heilmittel. Nicht zuletzt berühren Bäume unsere Seele und zeigen uns Kraftorte an, wo wir auftanken können, oder auch heilige Plätze, die uns den heilsamen Kontakt mit dem Numinosen ermöglichen. Sich mit Bäumen zu beschäftigen und zu verbünden, bedeutet, sich eine unerschöpfliche Seelenkraftquelle zu erschließen. Daher wollen wir unser ganzes Augenmerk drei Tage lang an einem von altehrwürdigen Bäumen gesegneten Kraftplatz – dem Eibenwald bei Paterzell in der Nähe von Weilheim – auf diese Wunderwerke der Natur richten.

"Dieses Gewächs gleicht dem Menschen.
Es hat seine Haut, das ist die Rinde;
sein Haupt und Haar sind die Wurzeln;
es hat seine Figur und seine Zeichen,
seine Sinne und die Empfindsamkeit im Stamme.
Sein Tod und sein Sterben sind die Zeiten des Jahres!"

(Paracelsus über den Baum)

Die Eröffnungsworte von Olaf Rippe zu dem Symposium finden Sie hier:

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