Symposium Metalle in Alchimie und Heilkunst

Der Arzneischatz der Traditionellen Abendländischen Medizin umfasst neben Pflanzen vor allem mineralische Heilmittel, unter denen die Metalle einen Sonderstatus einnehmen. In Vorträgen und Workshops wurden an diesem Wochenende deren besonderen Heilkräfte vorgestellt, so dass Sie die Metalle für sich oder Ihre Patienten heilbringend anwenden können. Durch die Vorstellungen des Paracelsus inspiriert, entwickelte sich vor 500 Jahren die Iatrochemie, die labortechnische Umwandlung von mineralischen Stoffen in ein Arzneimittel. Durch die Kunstgriffe der Alchemie konnte man die Metalle erst in vollem Umfang therapeutisch anwenden. Ein anderer Zweig der Alchemie, ebenfalls von Paracelsus inspiriert, widmete sich mehr philosophischen Betrachtungen und suchte nach spirituellen Zusammenhängen von Heilkräften in Naturstoffen. Besonders interessant ist hierbei die Verbindung von Astrologie und Metallidee. In der astrologischen Medizin sind die Metalle durch die Planetenidee auch den Zentralorganen zugeordnet und daher deren wichtigste Heilmittel überhaupt; Beispiele sind die Analogieketten von Sonne-Gold-Herz oder von Jupiter-Zinn-Leber. In der Homöopathie, Spagirik und der anthroposophischen Medizin werden Metalle als Basismittel der Konstitutionsbehandlung und zur Therapie sämtlicher Leiden bevorzugt verwendet.

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